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Chorverband empfiehlt, Proben einzustellen

Vermehrt erreichen uns in der Vorstandschaft unseres Chorverbandes Anfragen, wie wir zu den Entwicklungen in der aktuellen Corona-Krise stehen und welche Empfehlung wir bezüglich des Singstundenbetriebes geben. Da wir selbst medizinische Laien sind, hat sich der Präsident Stefan Holzki mit dem Gesundheitsamt in Heilbronn in Verbindung gesetzt und möchte die Ergebnisse gerne weiterleiten:

Aktuell sind soziale Zusammenkünfte, zu denen unsere Singstunden zählen, (noch!) nicht verboten. Es liegt also in der Verantwortung der Vereine, eine Entscheidung zu fällen, ob der Singstundenbetrieb vorübergehend eingestellt oder aber weiterhin betrieben werden soll.

Da allerdings ein nicht unerheblicher Anteil unserer Sängerinnen und Sänger aufgrund Ihres Alters oder entsprechender Vorerkrankungen zu eindeutigen Risikogruppen gehören, lautet die eindringliche Empfehlung, die Singstunden und ggf. auch bevorstehende Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen bzw. zu verschieben.

Für junge und gesunde Menschen bringt das Corona-Virus ein überschaubares Risiko mit sich. Selbst im Falle einer Infektion wird es – so sagen die Mediziner und so hoffen wir alle – mit größter Wahrscheinlichkeit für die Betroffenen glimpflich oder gar symptomlos verlaufen. Dennoch verbreiten alle Infizierten das Virus weiter und bringen somit womöglich Dritte in Gefahr. Insofern ist die Bitte der Bundeskanzlerin nachvollziehbar, zur Verlangsamung der Verbreitung beizutragen, indem man nach Möglichkeit alle Zusammenkünfte vermeidet. Der Chorverband schließt sich daher den vorstehenden Empfehlungen an.

Hierzu hat das Präsidium jedoch eine Bitte an die Verantwortlichen:

Da es sich bei dieser Ausnahmesituation um höhere Gewalt handelt, darf es nicht passieren, dass unsere Chorleiterinnen und Chorleiter die Leidtragenden sind und zusätzlich zum medizinischen Risiko, dem sie durch ihre Tätigkeit ausgesetzt sind, auch finanzielle Einbußen bis hin zu Existenzsorgen hinnehmen müssen!

Bitte versuchen Sie notfalls, ausgefallene Singstunden über den Rest des Jahres verteilt nachzuholen und zahlen Sie Ihre DirigentInnen trotz des Ausfalles weiter. Sie bieten ihre Dienste faktisch an, müssen sich aber der Entscheidung der Vereinsvorstände beugen und sämtliche Ausfälle hinnehmen, was sie auch im Hinblick auf die musikalische Leistungsfähigkeit der Chöre vor Herausforderungen stellt.

Autor: Tabea Raidt am 14. Mrz 2020 14:49, Rubrik: Allgemein, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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